Wahrung der Menschenwürde

Erläuterungen

Gemäss SKOS-Richtlinien, Kapitel A.2, sind soziale Gerechtigkeit und Wahrung der Menschenwürde die Grundlagen eines modernen Verständnisses von Sozialhilfe. In Kapitel A.4 wird die Wahrung der Menschenwürde als erstes Grundprinzip der Sozialhilfe aufgeführt.

Die Wahrung der Menschenwürde als grundlegende Aufgabe der Rechtsordnung steht in der Bundesverfassung an der Spitze des Grundrechtskatalogs (Art. 7 BV). Ein Teilaspekt der Menschenwürde ist auch das Recht auf Hilfe in Notlagen, als solches garantiert sie die minimalen Erfordernisse der Existenzsicherung, ohne jedoch ein allgemeines Existenzminimum zu garantieren.

Die SKOS-Richtlinien weisen auf den Zusammenhang zwischen dem Grundrecht auf Existenzsicherung nach Art. 12 BV und der Garantie der Menschenwürde in Art. 7 BV hin. Danach darf jede Person um ihres Menschseins willen vom Gemeinwesen die Sicherung der baren Existenz fordern, sie hat zudem Anspruch auf ein Mitspracherecht, so dass sie nicht zum Objekt staatlichen Handelns degradiert wird.

Sonderregelungen Asyl

Keine.